Ich hatte einen Traum von Afrika …

“Ich hatte einen Traum von Afrika … ”

…so oder so ähnlich beginnen diese Art von Geschichten. Wer kennt nicht den legendären Satz von Meryl Streep als Karen Blixen “Ich hatte eine Farm in Afrika…” Mich berührt dieser Satz bis heute. Der Klang ihrer Stimme dabei – wie wehmütig sie das sagt…

Dabei gibt es jedoch nur einen Haken: Ich hatte diesen Traum nie – zumindest nicht bis ich vor drei Jahren, als ich Rudolf kennen lernte. Für ihn jedoch war es ein Jugendtraum IRGENDWANN einmal mit dem Motorrad Afrika zu durchqueren.

Nun ja – die “Teststrecke” dafür absolvierten wir vor 2 Jahren und fuhren mit unseren Motorrädern von Leipzig bis nach Kathmandu. Viele von Euch kennen bereits die Berichte aus diesem Reiseblog.

Afrika jedoch würde etwas gaaanz anderes werden. Das war uns von Anbeginn bewusst. Für mich war dieser Kontinent bisher ein weißer Fleck in meiner Reisehistorie. Irgendwie hatte es mich bis zum 46. Lebensjahr nie dorthin gezogen.

Aber alles im Leben kommt gemäß meiner persönlichen Philosophie zur richtigen Zeit im Leben – und das Jahr 2020 war eben für Afrika reserviert.

Südafrika – kurz vor der Grenze zu Lesotho

Die Beschreibungen zu den Vorbereitungen möchte ich an dieser Stelle eher kurz halten um Euch nicht zu langweilen. Denn für mich gibt es nichts  nervigeres als stundenlang Visa Bestimmungen zu durchforsten, die wir in großem Ausmaß benötigten. Das macht auf hervorragende Weise der “liebe” Rudolf, der – und damit untertreibe ich an dieser Stelle – ein wahrer Orgsnisationscrack ist.

Zu den bürokratischen und organisatorischen Aufgaben kam die Verschiffung unserer Motorräder von Hamburg nach Kapstadt, die Organisation der Impfungen, grobe Routenplanung und natürlich das Management in unseren Jobs für 15 Wochen abkömmlich zu sein.

Wir sind in diesen Abläufen zwar schon geübt durch unsere erste Reise, jedoch bedarf es immer wieder eine neue Sicht auf die Dinge.

Wer noch mehr darüber wissen möchte, wie man so eine Reise organisatorisch in kürzester Zeit, effektiv vorbereitet, den verweise ich an Rudolf 😉

Eine Anmerkung liegt mir jedoch noch sehr am Herzen. Ich werde häufig von Freunden und Kollegen gefragt:

“Sag mal Jana, wie machst Du das bloß, ständig diese langen Reisen rund um die Welt zu unternehmen. Du hast  doch Familie, Praxis etc. pp.”

Den ersten Satz  mit dem ich dabei immer antworte lautet: “Als erstes muss man lernen los zu lassen!”

Viele Menschen können nicht los lassen, weil sie meinen, sie seien unabkömmlich und ohne sie liefe nix. Sie haben das Bedürfnis gebraucht zu werden. Spürt mal in Euch hinein.

Meine Lernaufgabe – und die meiner Praxismitarbeiterinnen und meiner Familie ist es – während dieser Reisen Vertrauen aufzubauen und die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

Alle Beteiligten wachsen mit ihren Aufgaben. Das haben wir bereits auf dem Weg nach Nepal erfahren dürfen.

Mein wundervolles Praxisteam aus Leipzig von “Joy & Smile” www.zahngesundheit-leipzig.de

Und ich kann meine Dankbarkeit darüber nicht genug zum Ausdruck bringen wie unglaublich verbunden und dankbar ich allen Unterstützern dieser Reisen bin!!!

Ganz vorn sei da Bernd erwähnt, der sich in diesen Wochen meiner Abwesenheit um unsere wunderbaren Jungs, Gustav (12) und Franz (10) kümmert. Ich kann mir keinen besseren Vater für die beiden vorstellen, der die vielen alltäglichen Aufgaben meistert. Und das neben dem Aufbau seines Business als Fotograf mit dem ganz besonderen Blick auf seine Motive (www.beha-art.de & www.facebook.com/BeHa_ART_Photography) . Er verdient meinen höchsten Respekt und Dank!

Das betrachte ich als ganz grosses Geschenk. Weiterhin danke ich den Großeltern und allen Freunden, die ihre Unterstützung angeboten haben, damit es den Beiden an nichts fehlt.

Und natürlich werden wir uns in den 15 Wochen gegenseitig vermissen. Ich bin dennoch überzeugt davon, dass ich den Jungs durch mein Loslassen etwas sehr wichtiges mit auf ihrem Lebensweg mitgebe: “Lebe Deinen Traum und nutze den Tag!”

Und natürlich gehört zu Reiseprojekten dieser Art auch der finanzielle Background. Bedeutender ist jedoch die Frage “WAS ist mir im Leben wirklich wichtig?” Und danach treffe ich meine Entscheidungen. Rudolf und ich entscheiden uns lieber dafür unser Geld in diese Art von Reisen zu investieren, als immer noch mehr materielle Güter anzuhäufen. Es ist eh nie genug und Du kannst nichts mitnehmen. Das letzte Hemd hat keine Taschen und gerade in  Ländern der Dritten Welt wird uns auch immer wieder vor Augen geführt, dass Armut nicht zwingend Unglück bedeutet. Hier kann man erfahren wie glücklich man mit ganz wenigem Besitz sein kann. Die lachenden Kinderaugen zeigen es uns jeden Tag aufs Neue…

Das bedeutet natürlich nicht, dass unsere Augen und Herzen verschlossen  sind vor dem Elend welches  wir auf unserer Reise sehen. Es macht uns betroffen mit wie wenig ein Großteil unserer Mitmenschen leben muss. Dinge die bei uns selbstverständlich sind, wie beispielsweise Zugang zu sauberem Trinkwasser haben in Mosambik nur annähernd 40% der Bevölkerung.

Ich empfinde in diesen Tagen ganz viel Dankbarkeit dem Universum gegenüber, in einem Land geboren zu sein, wo ich überhaupt diese Möglichkeiten des Reisens habe. Die Mehrheit der Weltbevölkerung besitzt noch nicht einmal einen gültigen Reisepass und viele Menschen dieser Erde werden in ihrem Leben niemals das Meer mit eigenen Augen sehen können.

Mosambik

Dankbarkeit zu spüren ist der Schlüssel zum Glück. Rudolf sagte mir erst vor zwei Tagen, Menschen die nicht Dankbarkeit empfinden, können auch nicht glücklich sein. Diese Worte schwingen noch lange in mir nach…

Und genau dieser Austausch auf der Reise zwischen uns, das Reflektieren der Erlebnisse ist das ganz grosse Benefit für uns. Durch das Kommunikationssystem der Motorradhelme sind wir während der tausende Kilometer Fahrt ständig verbunden. Ohne diese Möglichkeit miteinader zu sprechen, wäre diese Reise in ihrer Faszination gemindert. Für mich ist es erneut auch eine Studienreise, bei der ich das unerschöpfliche Wissen von Rudolf wie ein Schwamm aufsauge.

Und natürlich gibt es auch zwischenmenschliche Stressmomente. Das bringt so ein Vorhaben mit sich. Und ich bin sehr stolz, wie souverän wir diese Herausforderungen bisher gemeistert haben.

So nun zum eigentlichen Beginn.

Heute genau vor 14 Tagen begann unsere Reise auf den Motorrädern in Kapstadt.

13 Länder des südlichen afrikanischen Kontinents und annähernd 15.000 Kilometer Strecke liegen vor uns – und das ist nur die von Google Maps errechnete Entfernung. Unvorhersehbare Nebenstrecken sind da noch nicht mit eingerechnet.

Die Wegstrecke und die dafür geplante Zeit von 15 Wochen entspricht in etwa den Rahmenbedingungen unserer ersten Reise. Was hier jedoch von Anbeginn eine besondere Herausforderung darstellt, sind die schlechteren Strassenverhältnisse. Bisher sind wir zwar noch auf sehr guten Strassen unterwegs gewesen, wobei Südafrika auch nicht beispielhaft für den Rest der Reise sein wird. Jedoch waren Rudolf und ich sehr überrascht wie gut auch die Hauptverkehrswege in Lesotho und Swaziland sind. Sobald man jedoch auf Neben- und Seitenstraßen abbiegt, wird es abenteuerlich. Mit Sand und Schlamm durften wir da bereits erste Erfahrungen sammeln.

Das Umfallen der Maschine gehört halt auch dazu, zumal wir im Offroad noch zu den “Mittelklasseschülern” gehören. Oberstes Gebot ist für uns die Sicherheit und erst dann kommt der Spaß. Das muss ich mir immer wieder vorbeten, wenn die Hand am Gashebel zuckt. Es macht einfach Laune den Wind um die Nase zu spüren.

Der eine oder andere wird dabei schmunzeln vor dem Hintergrund, dass unsere Motorräder in zwei Jahren schon mehr Kilometer Strecke zurückgelegt haben, als so manche Motorradfahrer in ihrem ganzen Leben nicht abreiten.

Lesotho

Nach dieser Afrikatour werde ich in drei Jahren drei Kontinente (Europa, Asien, Afrika) und ganze 32 Länder (15% aller Länder dieser Erde) mit meiner BMW bereist haben. Wenn man bedenkt, dass die Fahrerin erst seit 2017 Motorrad fährt, dann darf man dem Bike schon einen hohen ideellen Wert zusprechen – ein echter Glücksbringer sozusagen.

Also nun noch einmal von Anbeginn erzählt…

In Kapstadt begann unsere Reise. Und das Abholen der Bikes vom Hafen und der Empfang der Kisten war der erste spannende Moment für uns.

Dann ging es erst einmal entlang der Gardenroute an der Südküste Afrikas bis nach Knysna – dem Oysterparadies. UND ich LIEBE Austern. UND nirgends bekommt man diese Köstlichkeiten sooo frisch wir dort. “Mission completed” war der Untertitel des Fotos an unser Follower auf Facebook (www.facebook.com/dentistsonbikes). Meine Anmerkung bereits zu Beginn der Reise war “Ich bin noch keine 24 Stunden in Kapstadt und habe bereits einen Eiweißschock ;-).”

Knysna

Südafrika fühlt sich bis auf den Linksverkehr auf den ersten Kilometern noch sehr vertraut an. Es gibt Momente, da denken wir statt in Afrika in der westlichen Welt zu sein.  Wir treffen Reisende, die uns ihre Liebe zu Südafrika beteuern und schon ein Dutzend Mal dieses Land bereisten. Wir suchen jedoch etwas anderes – wir wollen eintauchen in den schwarzen Kontinent – dem “Real Africa” und verlassen nach Knysna auf direktem Wege Südafrika.

Lesotho soll der perfekte Einstieg werden. Den Namen Lesotho hatte ich bis vor kurzem noch nie gehört und ich kannte – außer Rudolf – auch niemanden, der von dort lebend zurückgekehrt war :))

 

Er erzählte mir von seinen Erinnerungen von vor 26 Jahren, als er das kleine Land mit seinem Schulfreund Pablo bereiste. Er schwärmte mir viel über das von Südafrika eingeschlossen Bergland und seine besonderen Bewohner vor – und er hatte nicht übertrieben.

Die atemberaubende Landschaft mit seinen unglaublich schönen Schluchten und saftig grünen Bergen die bis 3 1/2 Tausend Meter hoch ragen, haben uns schwer beeindruckt. Man bezeichnet das Gebirge dort als das Dach des südlichen Afrikas und man fühlt sich dort wirklich dem Himmel sehr nah.

Die Mehrheit der Landbevölkerung bewegt sich reitend hoch zu Ross fort, gekleidet in farbenfrohen Wolldecken und den traditionellen Wollmützen. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein und in den Dörfern, an denen wir vorbei fahren sehe ich nur selten Satellitenschüsseln an den kleinen runden Hütten.

Was ich allerdings nicht für möglich gehalten hätte, dass ich in diesem Leben noch einmal auf ein Pferd steigen sollte. In Lesotho komme ich nicht daran vorbei, für einen Tag mein Motorrad gegen ein Ross einzutauschen.

Okay – es ist nur ein grosses Pony. Für mich als Greenhorn auf den Vierbeinern macht das aber keinen großen Unterschied. Hier kann ich vielleicht meine Pferdeangst heilen, die ich vor 30 Jahren entwickelte, als mich eine schwangere Stute bei der ersten Reitstunde in den Graben katapultierte. Ich stieg seit dem nie wieder auf ein Pferd. Rudolf – als erfahrener Reiter – ermunterte mich es trotzdem zu versuchen und so nahmen wir uns einen Guide.

Lesotho

Nun wollen wir aber nicht als Touris herumgeführt werden, sondern wenn schon, zu Pferde, dann auch bitte in der entsprechenden traditionellen Kleidung der Einheimischen.

Auf dem Markt des Dorfes kaufen wir die “Requisiten” und dann geht es los über Stock und Stein. Meinen Hintern spüre ich am nächsten Tag richtig gut – UND es war jede Sekunde (und den Muskelkater) wert. Denn wann kommen wir schon mal in solche atemberaubenden und unberührten Landschaften. Obendrein wird meine Pferdeangst an diesem Tag geheilt – was vor allem am liebsten Ponny der Welt liegt und mir wieder einmal bestätigt: Der Weg aus der Angst führt im Grunde durch die Angst hindurch. 😉

Die schönen Decken müssen wir leider aus Platzgründen zurücklassen und bitten den Guide sie an bedürftige Familien des Dorfes zu spenden. Der Wert ist nicht unerheblich und wir staunen nicht schlecht bei einem Kaufpreis von umgerechnet 50 Euro pro Stück. Bei einem durchschnittlich monatlichen Einkommen in Lesotho von 300 Euro wird so eine Decke vermutlich weiter vererbt.

In Lesotho geben wir unsere ersten beiden Unterrichtsstunden in zwei Dorfschulen am Wegesrand. Und wie auch schon auf unserer ersten Reise in Pakistan und Nepal funktioniert unsere Vorgehensweise auch hier:

Wenn uns der Impuls kommt an einer Dorfschule spontan anzuhalten dann braucht es nur ein kurzes “Go” über’s Com-System.

Zahnbürstenkauf im China Markt des Dorfes. Er war der einzige Anbieter ,der eine entsprechende Stückzahl vorrätig hatte

Wir stoppen und sofort kommt eine Kinderschar auf uns zu gerannt. Wir fragen nach dem “Principal” – der Direktorin der Schule, stellen uns vor und erklären unser Vorhaben. Innerhalb von Minuten ist es auf beiden Seiten geklärt. Keine tagelange Bürokratie ist von Nöten – sondern einfach mal machen. Unsere Tour lässt auch keine langen Vorbereitungen zu. Wir improvisieren mal eben eine Unterrichtsstunde in Mundgesundheit in englischer Sprache, verteilten an die Schüler und Lehrerinnen unsere vorher eingekauften Zahnbürsten und dann geht es los.

Wie lautete mein Gleichnis zu dieser Art zu helfen: Wir bringen kein Wasser sondern wir wollen zeigen wie Brunnen gebaut werden. Die Zahngesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten mit guter Zahnpflege – das ist unsere Botschaft für diese Kinder hier.

Die interessierten Kinderaugen und die Dankbarkeit, die uns entgegengebracht wird, berührt uns bis tief in unsere Herzen. Genauso hatten wir es uns erhofft. Und es ist so schön zu erleben, mit wie wenig Mitteln man helfen kann. Was werden manchmal für Riesenprojekte gestartet und Gelder und Mittel investiert? Es geht auch im ganz Kleinen. Und jeder, der den Wunsch verspürt, kann etwas dazu beitragen.

Nach Lesotho ist unser nächstes Ziel Swaziland. Das kleine Königreich ist völliges Neuland für uns beide. Spannend finden wir die Besonderheit, dass es das einzige Land weltweit ist, welches noch autokratisch vom König regiert wird – also eine absolute Monarchie. Aus Berichten erfahren wir, dass der König einmal im Jahr alle Jungfrauen zusammen ruft und sie oben ohne vor ihm tanzen, damit er sich eine neue Frau aussuchen kann. 18 Ehefrauen hat er bereits schon 😉

Die Landschaft ähnelt zwar der Lesothos – nur hier ist der Pauschaltourismus weiter fortgeschritten. Viele Durchreisende, die von Johannesburg kommend, an die südafrikanische Küste um St. Lucia wollen, nutzen den Abstecher in dieses kleine Land. Und der König hat es zum Staatsziel erklärt, den Tourismus zu fördern. Das zeigte sich in modernen Ferienanlagen und Reisebussen rund um die Nationalparks.

Hier sehen wir auch beim morgendlichen Spaziergang unser erstes “Game”, was im Englischen Wildtiere bedeutet. Direkt vor unserer Hütte traben Zebras, Gnus und Warzenschweine vorbei.

Warzenschweinfamilie beim Wärmen am morgendlichen Lagerfeuer

Das vierte Land auf unserer Reise heißt Mosambik. Das war mir – im Gegensatz zu Rudolf – als  ehemaligem DDR-Kind schon ein Begriff. Mosambik  wird seit 40 Jahren von einer sozialistischen Partei regiert und ich bin sehr gespannt auf Land und Leute.

Hinzu kommt, dass mein Sohn Franz eine Mitschülerin in seiner Klasse hat deren Familie aus Mosambik stammt. Da bin ich natürlich ganz besonders im Austausch mit ihm und berichte von Besonderheiten dieses Landes, wo die  Analphabetenquote 40% der erwachsenen Bevölkerung beträgt,  jede Frau im Durchschnitt 5,4 Kinder bekommt, die mittlere Lebenserwartung bei nur 54 Jahren liegt und eine Schulklasse im Durchschnitt aus 70 Schülern besteht, nur jeder zweite Einwohner Zugang zu sauberem Trinkwasser hat und 12 % der Erwachsenen mit HIV infiziert sind.

Fahrerisch ist es immer wieder eine Herausforderung – und jetzt hier in Tofo sitzend und diesen Reiseblog schreibend – haben wir noch mehr als 1000 Kilometer gen Norden bis an die Grenze zu Malawi vor uns. Das Land ist dreimal so groß wie Deutschland und es führt eine einzige Landstrasse fast schnurgerade hindurch…

Die Autorin dieses Reiseblogs bei der Arbeit 🤓

Maputo – unsere erste Station zeigt sich von einer sehr westlich geprägten Seite. Hier treffen wir im Restaurant zwei junge deutsche Ingenieure Robert und Peter, die hier ihr Know How beim Aufbau einer Riesen-Bierbrauerei einbringen. Mich interessiert es immer sehr wenn Menschen fernab vom normalen Weg ihr Leben bestreiten. Mit den beiden sehr sympathischen Männern verbringen wir unseren ersten Abend in Mosambik und bekommen wertvolle Hinweise über das Land und seine Bewohner.

Robert und Peter – zwei deutsche Ingenieure in Maputo

Nach einer Nacht in Maputo geht es weiter Richtung Norden. Da erleben wir unsere erste sehr einfache Unterkunft.

Xai Xai Beach in Mosambique – jetzt wird’s “russisch” 😉

In Mosambik wollen wir unseren ersten längeren Stopp machen, um zu relaxen, die ersten zwei Wochen zu verarbeiten, die Motorräder zu warten, diesen Reiseblog zu schreiben und die weiteren Abschnitte zu planen.

Dafür suchen wir uns einen wunderschönen Strandort an der Küste aus, den uns ein hier lebender Portugiese vor ein paar Tagen in Swaziland empfohlen hat. Und er hat nicht übertrieben.

Beautiful “Turtle Cove Lodge and Yoga Shala” in Tofo / Mosambik

Morgen früh werden wir diesen wunderschönen Ort verlassen und nachdem Rudolf meine hier zusammen geschriebenen Erlebnisse auf Korrektheit ;-), Rechtschreibung und Grammatik überprüft hat, werden wir den heutigen Abend am Strand von Tofo ausklingen lassen.

Was in Erinnerung bleibt, sind traumhafte Strände, sehr freundliche und auch schüchterne Einwohner, lachende Kinderaugen und kleine Hände die mich nicht mehr los lassen wollen.

 

Bevor ich diesen ersten Beitrag beende, möchten wir nicht versäumen unseren Sponsoren dieser Reise zu danken. Der Abrechnungsdienstleister “DIE ZA” und die Universität Leipzig “ITK – Internationaler Trainerkurs” haben unser Vorhaben im Vorfeld dieser Reise unterstützt.

Daniel als Vertreter des “ITK” Leipzig bei der Übergabe der Länderfahne in meiner Praxis
Und wir sagten am Frankfurter Flughafen “Auf Wiedersehen in Namibia” zu unserer lieben Freundin und Kollegin Dr. Martha Hoh aus Idstein.

Vielen herzlichen Dank, dass Ihr alle Teil dieser Reise seid. 🙏🏻

Allen Daheimgebliebenen und allen, die uns auf dieser Reise begegnen gebührt unser Dank. Ihr macht dieses Abenteuer zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Ich fühle mich angekommen in Afrika und freue mich auf die nächsten Tage – schwitzend auf dem Motorrad sitzend 😉 und der Sonne entgegen fahrend – die hier auf der Südhalbkugel Mittags im Norden steht – und nicht im Süden.

Und zum Glück haben wir ein Navi welches uns meistens den richtigen Weg weist …

Eure Jana & Rudolf

13 Antworten auf „Ich hatte einen Traum von Afrika …“

  1. Danke für diesen Reisebericht durch den ich ein wenig mitreisen kann. Ich mag Eure tollen Fotos von atemberaubenden Landschaften und glücklichen Kinderaugen.

  2. Hallo Ihr Beiden,

    vielen Dank das wir erneut Teil Eures neuen Abenteuers sein dürfen, dass ihr Euch die Zeit nehmt, uns mit den Berichten und Bildern ein bisschen mit auf die Reise zu nehmen und ein bisschen Stoff zum Träumen gebt.

    Mir, dem es schon schwer fällt unsere Kinder morgens in der Kita/ Schule abzugeben 😉 hat der kurze Exkurs zum Thema Loslassen ganz gut getan.. viel Kraft trotzdem in den Situation in denen auch dies mal… Heimweh verursacht.

    Viele viele schöne Erfahrungen viel Glück und gute Fahrt Euch beiden ich freu mich sehr auf den nächsten Bericht…. liebe Grüße Kristian

  3. Vielen Dank für deinen ersten Bericht. Sandy, die Kinder und ich sind gestern aus Kenya zurückgekommen und verbringen noch ein paar Tage bei meinen Eltern in Neuss. Ich fliege Montag wieder nach SFO. Rest der Family folgt in zwei Wochen. Ich hoffe so sehr das ihr Nipe Tumaini besuchen werdet. Wir hatten dort eine faszinierende Zeit mit ganz tollen und liebevollen Menschen. Alles gute auf euer Reise.
    Holger

  4. Hallo ihr beiden Reise-Freaks 😉, danke für den tollen Reisebericht! Es erinnert mich an meine tolle Reise im Oktober in die Natur in Costa Rica. Ich könnte schon wieder losfahren ‼️ Sie ist natürlich nicht vergleichbar mit Eurer Tour, aber die tollen Landschaften sind unglaublich beeindruckend. Ich wünsche Euch immer ganz viele schöne Momente und vor allem GESUNDHEIT unterwegs. Freue mich auf die nächsten Berichte. Liebe Grüße, Heidrun 💃

  5. Liebe Jana….es ist wahnsinnig interessant was du da machst. Wie du dich gewandelt hast,dein Leben und deine Lebensphilosophie….Ja jeder das was er braucht. Wie ihr das händelt….mit deinen Kindern und den zwei Männern…..ich ziehe den Hut….wola…….Das Leben ist zu kurz für später…..du lebst es. Alles Liebe und Gute….kommt gesund Heim…LG Petra 🙋

  6. Liebe Jana, lieber Rudolf,
    tolle Bilder, tolles Video, augenöffnende Worte wecken das Fernweh in mir. Passt auf Euch auf, bin in Gedanken bei Euch. Bin gespannt auf die nächsten Eindrücke!
    Gute Reise und heile Bikes,
    Christian

  7. Wir haben uns beim Mittagessen im swasiland kennengelernt.wie geht es euch beiden?wir wünschen euch allesgute und gutes Gelingen! Grüße eva +joachim. Lasst mal von euch hören!

    1. Hallo lieber Joachim und liebe Eva, schön, dass Ihr Euch meldet. Wir haben wahnsinnig viel erlebt seit unserer Begegnung. Wir genießen Afrika in vollen Zügen und sind gerade im Südwesten Uganda bei den Gorillas gewesen. Den aktuellen Status findet Ihr unter http://www.facebook.com/dentistsonbikes
      Liebe Grüße
      Rudolf und Jana

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